Infothek

Im Folgenden beschreiben wir Themen und Probleme, mit denen sich Jugendliche und junge Erwachsene an die B2 Online Beratung wenden können. Damit möchten wir dir einen kleinen Überblick geben, was Themen in einer Online Beratung sein können. Du kannst uns aber natürlich auch dann schreiben, wenn du dein Thema hier nicht wiederfindest.

Manche der hier genannten Themen beschreiben psychische Störungen, die durch eine Psychotherapie behandelt werden müssen. Mehr dazu erfährst du unter dem Eintrag Psychotherapie – ja oder nein.

Angst ist ein wichtiges und normales menschliches Gefühl und hilft uns, Risiken zu erkennen. Aber wenn du das Gefühl hast, dass du ängstlicher bist wie andere oder dir deine Angst sehr im Weg steht, kann es sein, dass du eine Angststörung hast.

Hast du manchmal richtig Angst vor dem Kontakt mit fremden Menschen? Vermeidest du wichtige Aufgaben, weil du Angst davor hast? Traust du dich nicht, mit anderen in Kontakt zu treten? Denkst du viel daran, was andere von dir denken und das engt dich dann komplett ein? Oder hast du manchmal auch Angst vor ganz unterschiedlichen Dingen und weißt auch gar nicht, warum? Hast du generell viel Angst vor neuem und was alles Schlimmes passieren könnte? Hast du richtig Panik vor Klausuren oder Prüfungen und bist dann blockiert? Merkst du deine Angst körperlich durch Schwitzen, Herzklopfen oder Bauchweh? Hast du Angst, deine wichtigen Menschen zu verlieren? Dann kann es sein, dass du von Angststörungen betroffen bist. Professionelle Unterstützung kann dir helfen.

Es gibt verschiedene Formen der Angststörung. Die Angst vor anderen wird Soziale Angst genannt, die als nicht kontrollierbar erlebte Angst vor ganz verschiedenen Dingen nennt man generalisierte Angststörung und ganz spezifische Ängste vor bestimmten Situationen oder Objekten, wie bspw. Spinnen nennt man Phobien. Was alle Angststörungen in der Regel verbindet sind nicht adäquate oder anlasslose Ängste und somatische Anzeichen wie Schwitzen, Herzrasen, Atemnot, Bauchweh oder andere körperliche Anzeichen. Diese können auch ohne erkennbaren Anlass vorhanden sein. Ängste, die auf bestimmte Situationen oder Gedanken bezogenen sind, zeichnen sich durch starkes Vermeidungsverhalten aus.
Wenn du hibbeliger als andere bist, du manchmal impulsiv wirst oder ausflippst oder dich nicht so gut wie andere konzentrieren kannst, kann es sein, dass du eine Aufmerksamkeitsstörung hast. Bist du innerlich unruhig und brauchst schnell etwas Neues, mit dem du dich beschäftigen kannst? Ruhiges Sitzen ohne Beschäftigung ist der Horror für dich? Unterbrichst du andere während sie reden? Vergisst du oft, was du gerade eben noch vorhattest? Oder träumst du oft weg und bekommst gar nicht mit, was andere sprechen oder wenn Aufgaben an dich gestellt werden? Benutzt du Alkohol oder Drogen, um ruhiger zu sein? Dann kann dir professionelle Unterstützung helfen, dich besser zu konzentrieren und ruhiger zu werden. Das beginnt am besten mit einem Termin bei eine/r Psychiater*in. Wenn du denkst, dass du betroffen bist, können wir dir gerne in der Beratung weiterhelfen und auch gemeinsam mit dir überlegen, wie du damit weiterhin umgehen kannst, bzw. welche Schritte sinnvoll sein können.
Diese Gruppe von Störungen ist charakterisiert durch einen frühen Beginn (meist in den ersten fünf Lebensjahren), einen Mangel an Ausdauer bei Beschäftigungen, die kognitiven Einsatz verlangen und eine Tendenz, von einer Tätigkeit zu einer anderen zu wechseln, ohne etwas zu Ende zu bringen. Hinzu kommt eine desorganisierte, mangelhaft regulierte und überschießende Aktivität. Verschiedene andere Auffälligkeiten können zusätzlich vorliegen. Kinder mit einer Aufmerksamkeitsstörung sind oft achtlos und impulsiv, neigen zu Unfällen und werden oft bestraft, weil sie eher aus Unachtsamkeit als vorsätzlich Regeln verletzen. Ihre Beziehung zu Erwachsenen ist oft von einem Mangel an Distanz, normaler Vorsicht und Zurückhaltung geprägt. Bei anderen Kindern sind sie unbeliebt und können isoliert sein. Beeinträchtigung kognitiver Funktionen ist häufig, spezifische Verzögerungen der motorischen und sprachlichen Entwicklung kommen überproportional oft vor.
Hast du manchmal ganz intensive Beziehungen und dann wieder einen Abbruch des Kontakts oder allgemein ziemlich viel Stress mit anderen Menschen? Weißt du oft gar nicht, wer du wirklich bist? Fühlst du dich leer? Denkst du, dass dich niemand versteht? Bist du oft sehr außer dir, also wütend, gereizt oder tieftraurig? Fügst du dir selbst Schaden durch Ritzen, Sex, Drogen oder Fressattacken zu? Drohst du manchmal damit, dich umzubringen? Das sind einige Anzeichen für eine Borderline-Persönlichkeitsstörung, aber es gibt noch weitere. Möglicherweise denkst du, dass das halt so bei dir ist. Es gibt viele verschiedene Therapieformen, die dir helfen können und es gibt Wege, damit umzugehen.
Eine Borderlinestörung gehört zu der Gruppe der emotional-instabilen Persönlichkeitsstörungen und zeichnet sich durch eine dauerhafte Abweichung von Denken, Fühlen, Impulskontrolle und zwischenmenschlichen Beziehungen im Vergleich zur Norm dar. Sie beginnt in der Kindheit oder Jugend und bleibt im Erwachsenenalter stabil. Oft erscheint das Verhalten von Borderline-Betroffen unpassend oder überzogen und sie werden vom sozialen Umfeld als eher negativ wahrgenommen. Betroffen haben einen sehr hohen Leidensdruck.
Fühlst du dich oft müde, antriebslos, schlapp? Denkst du, du bist nichts wert? Grübelst du viel und kommst aus dem Grübeln gar nicht mehr heraus? Bist du manchmal richtig lebensmüde? Denkst du oft, das eh alles schlecht ist und deine Zukunft sowieso? Fühlst du keine Freude mehr im Leben? Bist du oft tieftraurig? Hast du deine Hobbies, Interessen oder Freundschaften vernachlässigt oder aufgegeben? Dann kann es sein, dass du von Depressionen betroffen bist. Professionelle Unterstützung kann dir helfen.
Die Hauptsymptom einer unipolaren Depression sind eine depressive, gedrückte Stimmung, Interessenverlust und Freudlosigkeit, Verminderung des Antriebs mit erhöhter Ermüdbarkeit (oft selbst nach kleinen Anstrengungen) und Aktivitätseinschränkung.  Zusätzlich können verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit, vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen, Schuldgefühle und Gefühle von Wertlosigkeit, negative und pessimistische Zukunftsperspektiven, Suizidgedanken, erfolgte Selbstverletzung oder Suizidhandlungen, Schlafstörungen oder ein verminderter Appetit sein.
Dir gelingt es nicht, Freunde in der Schule oder an der neuen Uni zu finden? Menschen kennenzulernen ist dir aber wichtig? Oder du hast sogar viele Sozialkontakte, fühlst dich aber trotzdem einsam? Einsamkeit ist für jeden Menschen anders. Manche möchten mehr alleine sein als andere, sind mehr oder weniger an sozialen Kontakten interessiert. Zu einem Problem wird Einsamkeit dann, wenn wir unfreiwillig allein sind bzw. das Gefühl haben, dass die bestehenden sozialen Beziehungen und Kontakte nicht ausreichen.
Problematische Einsamkeit kann in jedem Lebensabschnitt vorkommen: bei Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen, Menschen mittleren Alters und älteren Menschen.
Wichtig ist zu verstehen, dass Einsamkeit zunächst einmal ein Gefühl ist und weniger damit zu tun hat, wie viele Freunde und Kollegen man hat, ob man Single ist oder in einer Beziehung. Der Unterschied dazu ist, wenn man tatsächlich alleine ist. Das beutet, das man objektiv keine sozialen Beziehungen in seinem Leben hat. Manche Menschen können also trotz vieler sozialer Kontakte ein Gefühl großer Einsamkeit empfinden, während sich andere, die eigentlich alleine sind, trotzdem nicht alleine fühlen. Entscheidend ist die persönliche Bewertung.
Schlechte Noten schreiben ist nicht akzeptabel, Abitur in 12 Jahren, Studieren in Regelstudienzeit, endlose To-Do-Listen, die niemals kleiner werden. Dann noch der Druck, perfekt aussehen zu müssen. Oben drauf die große Frage: „Welcher Beruf passt eigentlich zu mir?“. Hast du auch manchmal das Gefühl, dass alles gleichzeitig auf dich zukommt und du keine Ruhe mehr findest? Es wird endlos viel verlangt und du möchtest von allem nichts mehr wissen?
Unter Leistungsdruck versteht man psychischen Druck, der durch inneren und äußeren Zwang zu hoher Leistung über einen längeren Zeitraum hinweg, ausgelöst wird. Wer lange großem Leistungsdruck ausgesetzt ist, leidet oft unter Schlafstörungen, Magen-Darm-Beschwerden, innerer Unruhe, kann sich weniger gut konzentrieren und zieht sich aus vielen Lebensbereichen zurück.
In der Klasse sprechen die anderen absichtlich nicht mehr mit dir? Einige können es auch nicht lassen dich fertig zu machen? Das Ganze geht sogar schon seit Monaten so? Vielleicht sind es willkürliche Dinge wie deine Kleider, Sprache, Körpergröße oder wo du herkommst? Die Leute lassen dich einfach nicht in Ruhe oder wollen sich nicht auf dich einlassen?
Menschen, die das oder ähnliches über einen längeren Zeitraum erleben, leiden oft an Schlafstörungen und haben häufig keine Lust mehr morgens aufzustehen und zur Schule, in die Arbeit oder Uni zu gehen. Oft entwickelt man das Gefühl, nichts wert zu sein.
Im Onlinebereich findet das Mobbing im Internet z.B. über Instagram, WhatsApp, Facebook, Videoportale etc. statt. Deshalb kann der Täter auch teilweise anonym handeln und das Opfer weiß dann nicht von wem genau die Angriffe stammen. Oft kennen sich Opfer und Täter allerdings im wirklichen Leben, wie aus der Schule oder dem Job. Vielleicht hast du das auch schon einmal erlebt, dass eine Person, z.B. aus einer Klasse, im Gruppenchat ständig beleidigt oder sogar beschimpft wird. Deshalb kann man Cybermobbing und Mobbing häufig nicht voneinander trennen.
Von Mobbing spricht man, wenn eine oder mehrere Personen eine andere Person wiederholt und über längere Zeit herabsetzen und ausgrenzen.

Mobbing kann in vielen verschiedenen Bereichen des Lebens (Schule / Uni / Arbeit etc.) stattfinden und auch ganz verschieden aussehen:

  • jemanden nicht beachten, nicht mit ihm sprechen und von gemeinsamen Aktivitäten ausschließen (psychisches Mobbing)
  • jemandem Schimpfwörter nachrufen, ihn lächerlich machen, ihm drohen (verbales Mobbing)
  • jemandem wehtun, z.B. schlagen, ein Bein stellen, kneifen, an die Wand pressen usw. (physisches Mobbing)
  • jemanden gegen seinen Willen festhalten, z.B. einsperren, unter Wasser tauchen usw.
  • fremdes Eigentum absichtlich beschmutzen, beschädigen oder kaputtmachen
  • jemanden per E-Mail, SMS oder im Netz schikanieren (Cybermobbing)

Mögliche rechtliche Folgen von Mobbing

In der Vergangenheit galt Mobbing  als Kavaliersdelikt. Durch das StGB werden heute aber eine Reihe von Handlungen erfasst, die im Zusammenhang mit Mobbing vorkommen können, z.B. Beleidigung (§185), üble Nachrede (§186), Verleumdung (§187). Das bedeutet, dass Täter*innen strafrechtlich verfolgt werden können. Das gilt auch für Cybermobbing.

Hier in der Infothek beschreiben wir hier auch psychische Störungen. Psychischen Störungen sind behandlungsbedürftig, müssen gründlich diagnostiziert werden und benötigen eine Psychotherapie und manchmal auch Medikamente. Es ist ein guter erster Schritt, sich zu überlegen, was einem fehlt und welche Diagnose vielleicht passen könnte. Das ersetzt aber keine richtige medizinische Diagnose, die von Psychotherapeut*innen oder Psychiater*innen gestellt wird. Falls du dich also in der ein oder andere Beschreibung hier wiederfindest, können wir in der Online Beratung gemeinsam überlegen, was das für dich bedeutet und unterstützen dich – wenn du das möchtest – auch auf dem Weg in eine Therapie.

Nun ist das mit der Psychotherapie ja gar nicht immer so einfach und mit vielen Fragen und Unsicherheiten verbunden:

  • Soll ich eine Therapie machen?
  • Muss ich eine Therapie selbst bezahlen?
  • Welche Therapieform ist die Richtige für mich?
  • Wer weiß dann, dass ich eine Therapie mache?
  • Was ist, wenn ich mich dort nicht wohl fühle?
  • Was ist, wenn ich mich nicht traue, Kontakt zu eine*r Psychotherapeut*in aufzunehmen?
  • Mir kann sowieso keiner helfen, aber mir geht es sehr schlecht
  • Was bedeutet das für meine berufliche Zukunft?
  • Bin ich ein Psycho, wenn ich eine Therapie mache?
  • Wo finde ich den*die richtige Psychotherapeut*in?
  • Therapie ist kompletter Unfug, aber ich brauche dringend Hilfe!
  • Muss ich unter 18 meinen Eltern Bescheid geben?
  • Und vieles mehr…

Wir von B2 Online Beratung helfen dir, eine Lösung zu finden und begleiten dich mit deinen Fragen, die dich rund um das Thema Therapie beschäftigen. Ob du eine Therapie machen willst, liegt ganz allein in deiner Hand. Wir können für dich ein Wegweiser und Brückenbauer zu therapeutischen Angeboten in deiner Stadt/Dorf sein und dir auch zur Seite stehen, bis du einen Platz erhältst. Oftmals ist es die Entscheidung für oder gegen eine Therapie ein längerer Prozess, bei dem wir dich gerne unterstützen.

Manchmal braucht das Schicksal nicht mehr als ein paar Sekunden, um dein Leben dramatisch auf den Kopf zu stellen. Du erkrankst unerwartet an einer seltenen Krankheit. Ein Familienmitglied verliert die wichtige Arbeitsstelle und damit die Möglichkeit, Geld zu verdienen. Ein unerwarteter Schlaganfall zerstört einen Lebenstraum. Jemand wichtiges stirbt bei einem tragischen Unfall. Oder eine Pandemie stellt alles, was bisher selbstverständlich war, auf den Kopf.

Als Schicksalsschlag bezeichnet man allgemein ein sehr trauriges, oft komplett unerwartetes und das Leben entscheidend prägendes Erlebnis. Ein wichtiges Merkmal dabei ist, dass wir als Menschen auf das Ereignis zunächst wenig Kontrolle haben und dadurch sozusagen in eine schwierige Situation „hineingeworfen“ werden. Um damit umgehen zu können ist es hilfreich, sich Zeit zu geben und zu versuchen, das Erlebte in die eigene Lebensgeschichte integrieren zu können und so wieder Mut und Selbstwirksamkeit zu erleben.

Kennst du das: Du fühlst dich innerlich leer? Oder deine Gefühle überfluten dich ohne Vorwarnung? Und dann willst du dich ritzen oder anders weh tun? Wenn du dich wiederholt selbstverletzt, vielleicht sogar immer mehr daran denken musst, kann dir eine Beratung oder eine Psychotherapie helfen. Dort kannst du in Sicherheit und Ruhe ankommen und lernen, anders mit dir umzugehen.
Wenn man sich bewusst selbst ohne Tötungsabsicht verletzt, spricht man von Selbstverletzung, auch als NSSV (Nicht Suizidales Selbstverletzendes Verhalten) oder SVV (Selbstverletzendes Verhalten) bezeichnet. Oft geht es dabei darum, schwierige Gefühle zu bewältigen oder innere Leere nicht mehr zu spüren. Viele Jugendliche haben bereits Erfahrung mit mindestens einmaligen „Ritzen“ gesammelt.
Wenn du wie viele andere junge Menschen denkst: „Ich will sterben“ oder “Ich bringe mich um“ und du dich zurückziehst, kann dir professionelle Unterstützung helfen. Dort kannst du in einem sicheren Rahmen über alles frei sprechen, ohne dass dich jemand dafür verurteilt oder von dir verlangt, nicht daran zu denken. Im Gegenteil.  Oft tut es bereits sehr gut, offen über Gedanken an Selbstmord zu sprechen und einen festen Ansprechpartner zu haben, um sich zu entlasten und die dahinterstehenden Probleme zu lösen.
Unter Suizidalität versteht man den ganzen Bereich des Denkens an-, der Planung von-, und der Durchführung einer Selbsttötung. Unter Suizid versteht man die bewusste Selbstverletzung mit Todesabsicht und ist von Selbstverletzung ohne Todesabsicht zu unterscheiden. In Deutschland ist der Suizid nach Verkehrsunfällen die zweithäufigste Todesursache bei Jugendlichen. Auch Suizidgedanken kommen häufig vor.

Leider sind Schicksalsschläge wie Unfälle, Krieg, der Tod von wichtigen Menschen, Gewalt, Missbrauch und andere Dinge ein Bestandteil des Lebens. Wenn etwas sehr Schlimmes passiert, hinterlässt das eine seelische Wunde, die man Trauma nennt. Nicht jede Wunde benötigt eine Ärzt*in und nicht jedes Trauma benötigt eine Psychotherapeut*in. Oft verheilen die Wunden mit der Zeit durch deine Selbstheilungskräfte, aber tun vereinzelt noch weh. Wenn ein Trauma nicht ausreichend verheilen durfte, spricht man von einer Traumafolgestörung. Dies ist eine natürliche Reaktion und kann geschehen, wenn du in einer schlimmen Situation nichts machen konntest und schutzlos ausgeliefert warst. Je öfter dies der Fall war, desto größer kann die seelische Wunde sein. Es gibt ganz viele unterschiedliche Anzeichen, wie du das merken kannst. Einige davon findest du im B2 Lexikon. Wenn du selber merkst, dass das zutreffen könnte oder du nicht genau weißt, was du jetzt machen sollst, kannst du uns gerne eine Mail schreiben. Wir beraten dich und können dir Tipps bei der Therapeut*innensuche geben. Ob du unter dieser Störung leidest, kannst du erst dort sicher erfahren, davor kann man diese Aussage nicht für sich treffen. Auch wenn du unsicher bist, ob du eine Therapie machen sollst, können wir gerne in Ruhe und ohne Stress darüber mailen oder chatten.

Trauma bedeutet Wunde auf Griechisch und bedeutet im Allgemeinen eine seelische Verletzung. Traumata entstehen durch einmalige oder mehrmalige Ereignisse, wodurch die psychische Schutzfunktion stark überfordert wird, wie bspw. durch einen Unfall, Missbrauch, Gewalt, massive Vernachlässigung oder andere einschneidende Erlebnisse. Manche Traumata können nicht alleine verarbeitet werden, was sich durch eine Traumafolgestörung zeigt. Dies ist eine ganz menschliche und verständliche Verarbeitung, die jedoch professionelle Hilfe benötigt. Oft werden Traumfolgestörungen erst als andere Störungen interpretiert und nicht direkt erkannt.­­ Hier eine Auswahl möglicher Anzeichen:

  • Das Wiedererleben durch bewusst oder unbewusst wahrgenommene Erinnerung „Trigger“, welche dann zu überflutendem Erleben führen.
  • Das Vermeiden sowie Verdrängen des Erlebten und allem, was daran erinnern könnte.
  • Die Überwachsamkeit, welche sich u.A. durch eine erhöhte Wachsamkeit, Schlafstörungen, Nervosität, Gereiztheit und Konzentrationsstörungen zeigt.
  • Selbstverletzung und/oder Fremdverletzung
  • Suizidalität
  • Schwierigkeiten, mit eigenen Gefühlen umzugehen
  • Das Gefühl, von niemanden verstanden zu werden
  • Sich getrennt von anderen Menschen fühlen
  • Sich unwirklich oder wie neben sich stehend fühlen
  • Drogenmissbrauch
  • v.m.

Ein Traumafolgestörung benötigt eine Psychotherapie durch eine*n Traumapsychotherapeut*in. Gerne helfen wir dir bei der Suche.

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